Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Hohenheim

Erster Abschnitt: Der Pavillon

In mehreren Abschnitten wird derzeit das Deutsche Landwirtschaftsmuseum erneuert. Ein erstes Projekt war der Eingangspavillon in der Filderhauptstraße 179. Hier konnten wir den vorhandenen Exponatbestand etwas ausdünnen und sie unter dem Thema:“ Ackerbau im Wandel“ am Beispiel des Kartoffelanbaus erzählerisch in großen bebilderten Einheiten neu und wirkungsvoll präsentieren.

Zweiter Abschnitt: Hauptgebäude in der Garbenstraße

In der Garbenstraße 9a wurde das Museum als Deutsches Landwirtschaftsmuseum 1971 gegründet. Doch es hatte Vorgänger: Die Ackergeräte-Sammlung als Modell- und Vorbildersammlung, die zeitweise in Räumen des Hohenheimer Schlosses ausgestellt war.

Derzeit sind wir an der Neuaufstellung, die ebenfalls großformatig bebildert sein wird. Dort wird zunächst diese Vorgeschichte erzählt. Handgeräte wie Schaufeln, Spaten, Sensen und Rechen aus dem 19. Jahrhundert und älter wurden seit den 1840er Jahren zusammengetragen und zusammen mit den kleinen Gerätemodellen der damaligen Ackergerätefabrik Hohenheim als Muster zur Fortbildung und Nachahmung ausgestellt.

Die Neugründung unter dem Archäologen Schultz-Klinken 1971 hatte sich der Erläuterung der Entwicklung des Ackerbaus in den vergangenen 10.000 Jahren gewidmet. Neu präsentiert wird auch die Pflugsammlung, die Abteilung zur Bewässerung und Beregnung von Feldern, der Gewächshausbau, die Futtermühlen und die Sammlung an Schafwollmustern, deren Anfänge ebenfalls in den 1830er Jahren liegen.